Doch offenbar kann oder will niemand eingreifen.
"10, 20, 30 Meter.
Der Praktikant redet nicht, stumm läuft er neben Ahmad her; er will von ihm lernen, was man wissen muss über das Geschäft mit der Prostitution."Wir haben kein Brot mehr und kein Wasser."Was soll ich sonst machen?Er hat aber gerade Wichtigeres zu tun, als sich um diesen Fleck hier zu kümmern.Manche mit Markennamen, die meisten sind aber Fälschungen.In den Containern ist längst kein Platz mehr, die Gestrandeten hausen in Zelten, die keinerlei Schutz vor der Kälte bieten.




Die Männer setzen sich zu den Teenagern, die auf vignoble bordelais intempéries den Bänken hocken, und sprechen sie.Zehn Monate nach Abschluss des Deals warten noch immer etliche Flüchtlinge in Griechenland darauf, überhaupt nur registriert zu werden.Hombas ist ein junger Psychologe, er spricht mit ruhiger Stimme, aber wenn es um das Versagen des Systems geht, wird er laut.Aber ich mache das nie sagt er und lacht.Und er hat noch einen weiten Weg vor sich.Es war schon mal schlimmer, als vor ein paar Jahren Drogenabhängige vor ihrem Laden Heroin spritzten, meint sie.Es ist falsch, aber ich brauche das Geld." Seither verdient er sein Geld mit Sex, um die 100 Euro im Monat."Wir kennen uns alle hier in der Nachbarschaft."Komm mit, ich gebe dir zu essen, und ich bezahle dich." Mohammad geht schnell weiter.
An einer Hausfassade eines mehrstöckigen Kaufhauses begrüßt ein absurd-riesiges Plakat die Leute mit "Welcome To Greece".
Deshalb wurde er in den Unterkünften für Minderjährige abgewiesen, auch wenn er wirkt wie ein Teenager, mit seinen Pickeln, der kleinen Statur, der dünnen Stimme.




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